Eva Völler: Ein Traum vom Glück - KÖB St. Martin

Katholische Öffentliche Bücherei
St. Martin Oestrich
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Eva Völler: Ein Traum vom Glück

Buchempfehlungen
Die  Familiengeschichte beginnt im Jahr 1951 in Essen, wo Katherina zusammen  mit ihren beiden Kindern bei der Schwiegermutter Schutz findet. Sie  leben dort in einfachsten Verhältnissen in einer Bergarbeitersiedlung.  Ihr Mann ist verschollen, aber die Mutter glaubt fest an seine Rückkehr.
Eines  Tages steht Johannes, ihr Neffe und Enkel der Großmutter Mine vor der  Tür, gerade aus russischer Gefangenschaft entkommen. Nachdem er von der  Großmutter etwas aufgepäppelt wurde hilft er mit, das Leben angenehmer  zu machen und Johannes und Katharina – seine Tante – kommen sich näher.
Das Ende des 1. Bandes ist unerwartet.
   
Im 2.  Band suchen die Schwestern Bärbel und Inge ihren Weg ins Leben, jede auf  ihre Art. Die jüngere Bärbel wird zusehends rebellisch, Inge liebt  ihren Beruf als Buchhändlerin und kümmert sich um ihren kleinen Bruder  Jakob.
Johannes kann nach einem schweren Unfall „vor Kohle“ nicht  mehr als Bergmann arbeiten und engagiert sich als Gewerkschaftler. Hier  gibt es viel zu tun, da schwere Zeiten auf das Ruhrgebiet zukommen:  Zechen schließen und es wird für die 40-Stunden-Woche und den freien  Samstag gestreikt.
Oma Mine hält die Familie weiterhin zusammen, was mit den unterschiedlichsten Beziehungen der Enkel nicht so ganz einfach ist.
   
Wunderbar  beschrieben ist die Atmosphäre der Zeit, die Sprache – wobei oft im  Dialekt geschrieben – und die raue Wirklichkeit im  Nachkriegs-Ruhrgebiet.
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