Marie-Sabine Roger: Wenn das Schicksal anklopft, mach auf - KÖB St. Martin

Katholische Öffentliche Bücherei
St. Martin Oestrich
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Marie-Sabine Roger: Wenn das Schicksal anklopft, mach auf

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Fleur, Mitte Siebzig ist übergewichtig, alleinlebend und hat Angstzustände. Ihr Lebensinhalt ist ihr ebenfalls übergewichtiger Mops „Mylord“ und die Besuche bei ihrem russischen Therapeuten, den sie über alles verehrt. Da sie ihren Mops aus Angst, ihm könne in ihrer Abwesenheit etwas zustoßen, nicht alleine lassen will, hängt sie bei ihrem Lebensmittelhändler um die Ecke eine Anzeige zur Betreuung Ihres Hundes auf.

Harmonie, Anfang 20 hat das Tourettesyndrom. Sie ist arbeitslos, lebt bei ihrem Freund und sucht dringend eine Arbeit, um unabhängiger zu werden. Als sie die Anzeige sieht, bewirbt sie sich bei Fleur. Das Vorstellungsgespräch gerät zum Desaster, weil Fleur, erschreckt durch die unkoordinierten Bewegungen und die deftige Ausdrucksweise, die Tür zuschlägt und dabei versehentlich den Arm von Harmonie bricht. Trotz des gebrochenen Arms kümmert sich Harmonie aber gelegentlich um den Hund von Fleur.

Als Harmonie die Fürsorglichkeit ihres Freundes nicht mehr ertragen kann, zieht sie aus und kommt kurzfristig bei einer Freundin unter. Sie weiß, sie hat wenig Geld, braucht aber dringend eine neue Bleibe. In ihrer Not klingelt sie bei Fleur, die sich nicht traut, sie abzuweisen und in ihrer Wohnung aufnimmt.
Daraus entsteht eine Freundschaft, die für die bisher isoliert lebende Fleur bereichernd ist, denn sie lernt durch Harmonie deren Freunde kennen, liebevolle Menschen mit „kleinen“ Macken.

Der Roman wird abwechselnd aus der Sicht von Harmonie und Fleur geschildert. Warmherzig und humorvoll werden die Themen Freundschaft und Toleranz behandelt.

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