Lisa Quentin: Ein völlig anderes Leben - KÖB St. Martin

Katholische Öffentliche Bücherei
St. Martin Oestrich
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Lisa Quentin: Ein völlig anderes Leben

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Jules Mutter Anke stirbt an Krebs. Familie gibt es nicht. Vor fast 30 Jahren, als Jule noch ein Kleinkind war, ist ihre 3 Jahre ältere Schwester im Alter von 7 Jahren verschwunden, ihr Vater hat kurz darauf die Familie verlassen. Nachfragen von Jule hierzu, die kaum Erinnerungen an diese Zeit hat, wurden von ihrer an Depressionen leidenden Mutter nie beantwortet.
Bei der Haushaltsauflösung findet Jule Unterlagen, aus denen hervorgeht, dass sie adoptiert wurde.
Sie beginnt, ihre gesamte Vergangenheit zu hinterfragen und macht sich auf die Suche nach ihrer leiblichen Mutter.

Parallel dazu wird die Geschichte von Eva erzählt, einer Pfarrerstochter aus der DDR. Sie wird 1984 bei einem Fluchtversuch über die Ostsee in den Westen gefangen genommen und muss 3½ Jahre in der Untersuchungshaft in Rostock einsitzen wegen Republikflucht. Während ihrer Haft bekommt sie ein Kind, das sie nicht behalten darf, da sie als ungeeignet gilt, ein Kind im sozialistischen Sinne aufzuziehen.

Ein fiktiver Roman über ein dunkles Kapitel der deutschen Vergangenheit zum Thema Zwangsadoptionen in der DDR.    
Ein Roman, den man nur empfehlen kann.


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